Radios für Erdbebenopfer

banner_200x200Durch die schweren Erdbeben in Nepal ist dort in vielen Landesteilen auch die Kommunikation zusammengebrochen. Angesichts der Katastrophe werde der Bedarf an Information bei der nepalesischen Bevölkerung immer größer, während die Menschen gleichzeitig immer weniger Nachrichten bekämen, meldet die Hilfsorganisation Misereor. Sie plant deshalb die Verteilung von 5000 Radioempfängern sowie den Aufbau vo 25 Technikzelten samt Stromgeneratoren für Radiostationen, damit Informationen fließen können. Misereor will einer Pressemitteilung zufolge die sogenannten „Community Radios“ finanziell unterstützen. Mit Radiosendungen sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, sich über Hilfsmaßnahmen und Wiederaufbauplanungen in ihrer Region zu informieren, so dass sie gegebenenfalls auch eigene Hilfe anbieten oder besonderen Hilfebedarf anmelden und die Koordinierung teilweise selbst übernehmen können. darüber hinaus sollen die Menschen Informationen über den Zugang in entlegene Gebiete, Nachrichten aus dem Regionen und über Regierungsmaßnahmen erhalten.

Nähere Informationen zur MISEREOR-Nothilfe unter http://www.misereor.de/projekte/nothilfe-wiederaufbau/erdbeben-in-nepal.html
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Neuer Sender in Ostfriesland

Radio Nordseewelle 2Es tut sich mal wieder was in der Medienlandschaft im Nordwesten. Am 30. April geht Radio Nordseewelle an den Start. Der Küstensender hat seinen Sitz in Norden, der Sendebeginn ist seit knapp vier Jahren vorbereitet worden. Beteiligt an dem Sender ist die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO). Zu den Machern des neuen Radios, das auch als Livestream im Internet und per kostenloser App empfangbar sein wird, gehören bekannte junge Medienleute aus der Region wie André Albers und Normal Fleischer. Mehr dazu im Friesenblog.

Faszination Radio – Beruf und Leidenschaft

Mit einem Vortrag zum Thema „Faszination Radio: Beruf und Leidenschaft“ von Katharina Guleikoff beginnt am Donnerstag, 16. April 2015, die Vortragsreihe „Zeitgeschichte: Hochschule – Arbeit – Wirtschaft“ des Instituts für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ) am Studienort Wilhelmshaven der Jade Hochschule.

Katharina Guleikoff. Foto: privat
Katharina Guleikoff. Foto: privat

Katharina Guleikoff wurde 1981 geboren. Früh entdeckte sie ihre Leidenschaft zum Journalismus und entschied sich aus diesem Grund für das Studium Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule. Mittlerweile arbeitet die Journalistin als Chefredakteurin der Radio Jade Rundfunkgesellschaft gGmbH. In ihrem Vortrag berichtet Guleikoff über die Vor- und Nachteile, bei einem kleinen Lokal-Radio zu arbeiten.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. April um 16 Uhr im Hauptgebäude, Raum H 303, Friedrich-Paffrath-Straße 101, 26389 Wilhelmshaven, statt. Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung eingeladen.

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe zum Thema „Zeitgeschichte: Hochschule – Arbeit – Wirtschaft“:

Donnerstag, 23. April 2015: André Zantow, Journalist, „Paradies Deutschlandradio – Ein (subjektiver) Werkstattbericht“.

Donnerstag, 21. Mai 2015: Oliver Schael, Historiker, zur „Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft“ (Wilhelmshaven Rüstersiel 1949-62).

Donnerstag, 28. Mai 2015: Philipp Liekefett, Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes: „Kreatives Unternehmertum – Eckdaten zur Kultur- und Kreativwirtschaft“.

Flyer zur Veranstaltungsreihe

Neuer Radiosender an der Küste

Der private Radiosender Radio Nordseewelle will im zweiten Quartal 2015 auf Sendung gehen. Der neue Sender plant, von einem neu gebauten Funkhaus in Norden aus die ostfriesische Küste sowie die sieben Ostfriesischen Inseln mit regionalem Hörfunk zu versorgen. Ein Außenstudio wird der Sender auf Norderney haben. Zu den Anteilseignern der „Nordseewelle“ gehört die Zeitungsgruppe Ostfriesland. Mehr: Friesenblog