Katharina Guleikoff bei Radio Nordseewelle

Katharina Guleikoff (34), bis Ende 2015 Redaktionsleiterin von Radio Jade in Wilhelmshaven und Jever, hat ihren neuen Job bei Radio Nordseewelle angetreten.

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Katharina Guleikoff in ihrer letzten Sendung aus dem Studio Jever von Radio Jade. Seit Jahresanfang ist sie Chefredakteurin von Radio Nordseewelle in Norden, Ostfriesland. Foto: Helmut Burlager

Die Diplom-Medienwirtin ist neue Chefredakteurin des vor wenigen Monaten gestarteten privaten Rundfunksenders in Norden. Für den Bürgerfunksender Radio Jade, der als gemeinnützige GmbH firmiert und unter anderem mit dem Jeverschen Wochenblatt kooperiert, ist der Weggang von Katharina Guleikoff ein herber Verlust. Nachdem sie vor Monaten das interessante Angebot erhielt, beim Aufbau eines nagelneuen Senders an verantwortlicher Position mitzuarbeiten, sei es ihr Ziel gewesen, für einen nahtlosen Übergang bei Radio Jade zu sorgen und offene Baustellen abzuarbeiten. Das ist gelungen. Ein Nachfolger in Wilhelmshaven ist berufen. Thorsten Krappa (42) aus Oberhausen, ein im Ruhrgebiet bekannter Sportredakteur und Moderator, tritt am 1. März die Stelle als Chefredakteur an. Kommissarischer Geschäftsführer von Radio Jade wird Vorstandsmitglied Michael Konken

Neben dem Gründungs-Chefredakteur Michael Diers war es Katharina Guleikoff, die den Bürgerfunksender Radio Jade zu dem gemacht hat, was er heute ist. Sie war fast von Anfang an dabei. Aus Petershagen bei Berlin stammend, war sie 2002 nach Wilhelmshaven gekommen, um Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule zu studieren. Ihre Karriere startete sie in einer Studentensendung, wurde 2006 Co-Moderatorin und dann 2007 als fertige Diplom-Medienwirtin direkt auf eine Redakteursstelle berufen. 2011, nach dem Weggang von Michael Diers, übernahm sie die Redaktionsleitung und später den Geschäftsführerposten.

Den Wechsel zum Privatradio sieht sie als spannende Herausforderung an, die Gründer des neuen Senders trauen ihr viel zu, sie soll ihn journalistisch entwickeln. Dabei stehen ihr drei andere Ehemalige von Radio Jade, André Albers, Norman Fleischer und der Techniker Simon Zielezinski, zur Seite.

Robert Allmers Geschäftsführer bei Brune-Mettcker

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Robert Allmers, Geschäftsführer von Brune-Mettcker. Foto: H. Burlager

Zeitungsverleger in sechster Generation: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ist Robert Allmers zum Geschäftsführer der Brune-Mettcker Druck- und Verlags GmbH berufen worden. Er tritt damit die Nachfolge seiner Mutter Elisabeth Allmers, die seit mehr als 30 Jahren an der Spitze des Verlagshauses stand, sowie seines vor eineinhalb Jahren verstorbenen Vaters Hajo Allmers an.

Robert Allmers (44) führt die Geschäfte des 1999 aus der Fusion der benachbarten Verlage C. L. Mettcker & Söhne (Jever, Wittmund) und Brune Druck- und Verlagsgesellschaft (Wilhelmshaven) entstandenen Medienhauses künftig gemeinsam mit Diplom-Volkswirt Manfred Adrian. In dem Verlag erscheinen die Tageszeitungen Jeversches Wochenblatt, Anzeiger für Harlingerland und Wilhelmshavener Zeitung, mehrere Anzeigenblätter und zahlreiche weitere Publikationen, das Unternehmen hält außerdem Beteiligungen an mehreren weiteren Medien. Robert Allmers, Volljurist und gelernter Verlagskaufmann, ist auch Gesellschafter des Brune-Mettcker-Verlages. Er hatte, bevor er nach dem Studium 2004 als Assistent der Geschäftsleitung in das Familienunternehmen einstieg, bei der Neuen Osnabrücker Zeitung den Beruf des Verlagskaufmanns erlernt und bei den Lüdenscheider Nachrichten sieben Monate als Trainee absolviert. Allmers ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die älteste der drei Tageszeitungen des Verlages, das Jeversche Wochenblatt, feiert 2016 ihr 225-jähriges Bestehen. Christian L. Mettcker, Vorfahre des neuen Geschäftsführers Robert Allmers, hatte den Verlag vor 200 Jahren nach dem Tod des Gründers übernommen.

 

Frieslands Pressesprecher Sönke Klug wechselt zur OLB

Der Landkreis Friesland verliert seinen Pressesprecher Sönke Klug. Der Diplom-Journalist, der im Mai 2009 als 27-Jähriger zum Landkreis Friesland gekommen war, wechselt nach „sechs spannenden Jahren“, wie er selbst sagt, am 1. Oktober 2015 in die Unternehmenskommunikation der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB).

Sönke Klug. Foto: H. Burlager
Sönke Klug wechselt zur OLB nach Oldenburg. Foto: Helmut Burlager

Der aus Varel stammende und dort mit seiner Familie lebende Journalist hat seinen Beruf in Dortmund und Dublin studiert. Er war zuletzt Wirtschaftsredakteur bei der Thüringer Allgemeinen in Erfurt gewesen, bevor der Landkreis Friesland ihn zum Pressesprecher machte. Klug professionalisierte die ohnehin schon gut aufgestellte Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises weiter, setzte stark auf die neuen Medien und soziale Netzwerke und war mit Landrat Sven Ambrosy „Erfinder“ und Motor der Bürgerbeteiligungsplattform „Liquid Friesland“, um die es inzwischen aber ruhig geworden ist.

Klug bewährte sich auch in der Krisenkommunikation. So übernahm er nach dem Ölunfall bei IVG Caverns im benachbarten Kreis Wittmund, der überregional für Schlagzeilen sorgte, nach einigen Tagen die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit. Der Landkreis Wittmund hat inzwischen einen eigenen Pressesprecher eingestellt. Der Landkreis Friesland hat die Stelle eines „Sachbearbeiters für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, wie sie mit einigem Understatement beschrieben ist, ist neu ausgeschrieben worden. (hbu)

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