Bernd Lucke und das Grundgesetz

Der Herr Lucke, dieser Politiker von der AfD, sollte mal den Artikel 5 des Grundgesetzes lesen. Dort steht: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Herr Lucke sieht das übrigens etwas anders (Screenshot von seiner Facebook-Seite):

Screenshot 2015-03-04 11.30.16

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Ein Gedanke zu „Bernd Lucke und das Grundgesetz“

  1. Lucke bewegt sich auf Glatteis, wenn er solcherlei von sich gibt, gerade als Politiker – auch wenn er sich ebenfalls auf Art. 5 I GG berufen kann. Meinungsfreiheit ist und bleibt eben „un des droits les plus précieux de l’Homme“. Andererseits will Lucke sicher nicht die Meinungsfreiheit als Grundrecht beschneiden; so wie ich ihn verstanden habe, kritisiert er die Unsachlichkeit der Medien. Mir erscheint es auch so, dass die Medien oft voreingenommen sind; ich würde das aber an seiner Stelle so formulieren und ihnen nicht paternalistisch vorschreiben, was ihre Aufgaben sind. Denn die AfD vergisst, dass auch sie trotz ihres weiten professoralen Mitgliederbestands oft nicht im Besitz der wahren Erkenntnis ist – was man dem Wahlspruch „Mut zur Wahrheit“ sehr gut ansehen kann.

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